Finde den Fehler

Zwei der möglichen Arten, als Mann über Genderfoo zu schreiben:

1) Zu der Erkenntnis kommen, dass allgegenwärtige, normative Genderstereotype auch für männlich identifizierte Personen Nachteile, Probleme und Einschränkungen mit sich bringen, und dass ein Gegenhalten gegen diese Stereotype häufig zu Frust und schlechter Laune führt; darüber reflektieren und die Erkenntnisse aufschreiben.

2) Für Obiges den Feminismus verantwortlich machen, seinem Beissreflex gegenüber dem bösen F-Wort freien Lauf lassen, selbigen vorwiegend mit vagen und noch nicht reflektierten Eindrücken von "Feminismus" begründen ("Ich hab da vor 15 Jahren mal gelesen, dass eine Feministin Männer doof fand") und ansonsten sein "Argument" vor allem aus Anekdötchen konstruieren über all die Male, die man von Frauen schlecht behandelt wurde.

Hausaufgabe für die Leserschaft: Welche der beiden Varianten ist konstruktiv und lädt zu empathischer Auseinandersetzung ein, und welche ist destruktives, unreflektiertes Gejammere?

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